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Kosten senken:
Damit müssen Sie rechnen

Lohnt sich die Investition in ein Kunden- oder Mitarbeitermagazin? Wo lässt sich sparen? Welche preisgünstigen Alternativen gibt es? kiosk:mediendienste sagt Ihnen, womit Sie rechnen müssen. Beispielsweise damit, dass solche Magazine häufig preisgünstiger sind, als viele vermuten.
"If you pay peanuts, you will get monkeys.“ Oder anders gesagt: Gute Leistung hat ihren Preis. Das gilt auch für Kunden- und Mitarbeitermagazine. Doch die Investition scheint sich zu lohnen: In nur sieben Jahren hat sich die Zahl der Kundenmagazine in Deutschland verdoppelt. Tendenz weiter steigend. Kein Wunder, schließlich wird damit die Aufmerksamkeit und Bindung der Kunden enorm gesteigert: Bei einer repräsentativen Befragung gaben knapp 70 Prozent an, durch Kundenmagazine auf neue Produkte aufmerksam geworden zu sein. Außerdem stehen die Leser von Kundenmagazinen dem Unternehmen positiver gegenüber als Nichtleser.

Bestes Preis-Leistungsverhältnis
Der hohe Wirkungsgrad von Kundenmagazinen wird auch von Seiten der publizierenden Unternehmen bestätigt. Vor allem in Business-to-Business-Magazinen sehen bis zu 75 Prozent der Verantwortlichen ein wichtiges Mittel zur Umsatzsteigerung, wie eine Studie von Emnid belegt.

Die Befragten gaben vor allem dem Preis-Leistungsverhältnis der Magazine Bestnoten, denn: „Mit keinem anderen Instrument kann man Kunden ähnlich zahlreich zum günstigen Stückpreis und fast ohne Streuverlust erreichen.“ Im Vergleich mit Anzeigen, die schnell mehrere tausend Euro kosten, oder einem Kundenbesuch, der mit etwa 200 Euro zu veranschlagen ist, sind Kundenmagazine mit Kosten von nur ein bis zwei Euro pro Stück geradezu günstig, so die Deutsche Post.
Wer bereits ein Kundenmagazin produziert, möchte auf dieses effektive Instrument daher nicht mehr verzichten. Von den deutschen IT-Unternehmen, die im Schnitt bereits 2,6 Magazine herausgeben, wollen 40 Prozent im Jahr 2005 ein weiteres auf den Markt bringen. Die Mehrheit von ihnen gibt im Übrigen weniger als 25.000 Euro pro Ausgabe aus.

Kosten senken – aber wie?
Mehr denn je sind Unternehmen angehalten, ihre Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Doch wie lässt sich ein Magazin möglichst preisgünstig produzieren? Wer als Ergebnis keinen „monkey“ möchte, darf vor allem nicht an der falschen Stelle sparen – beispielsweise bei der redaktionellen Qualität. Denn sie entscheidet nachweislich über den langfristigen Erfolg. Auch die Gestaltung muss dem Image des Unternehmens entsprechen. Grafik und Layout bieten daher nur wenig Ansatzmöglichkeiten, Kosten zu sparen. Die Fotokosten hingegen lassen sich durch professionelle Bilder aus dem unternehmenseigenen Archiv und durch Stockfotos von Bildagenturen reduzieren.
Beim Druck und Versand kann man ebenfalls sparen, denn etwa die Hälfte der Druckkosten sind Papierkosten: Ein günstiges Papier sowie der Papiereinkauf für mehrere Ausgaben schonen das Budget. Als kostengünstigste Versandart empfiehlt sich die Pressesendung der Deutschen Post. Ferner ist eine teilweise Refinanzierung über Anzeigen möglich. Das ist allerdings mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Der Klick zum Kunden
In bestimmten Fällen kann auch ein Newsletter die Aufgaben eines Kunden- oder Mitarbeitermagazins übernehmen – vorausgesetzt, er ist zielgruppengenau, professionell gemacht und erscheint regelmäßig. So lässt sich bereits mit einem Vierseiter die Bindung an das Unternehmen steigern.
Für Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen einem raschen Wandel unterliegen, bieten sich vor allem E-Mail-Newsletter an: Sie sind ein schnelles und kostengünstiges Medium und eignen sich auch als Ergänzung zu einem Printmagazin sowie für die zusätzliche Veröffentlichung auf der eigenen Internetseite. Startkosten für Konzept, Technik und Gestaltung sind die größten Kostenfaktoren. Druck und Vertrieb hingegen entfallen, so dass die laufenden Kosten vergleichsweise niedrig sind.
Wer jedoch nicht gleich in den ersten Sekunden weggeklickt werden will, sollte auch bei der Umsetzung von E-Mail-Newslettern auf Profis vertrauen.
Apropos Profis: Auch das Outsourcing trägt zum Kostensparen bei. So hat eine Analyse des Fachblatts „aquisa“ ergeben, dass extern produzierte Magazine häufig günstiger sind als in Eigenregie hergestellte Medien.