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Trendwende
Mitarbeitermagazine erleben Renaissance

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zwischen Umstrukturierung, Personalabbau und Kurzarbeit hat die interne Kommunikation eine zentrale Funktion. Mehr denn je gilt es, das Vertrauen des Personals aufrecht zu erhalten und ein motivierendes Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Das aber entwickeln nur informierte Mitarbeiter.


Um ihre Belegschaft mit allem Wissenswerten zu versorgen, setzten in den vergangenen Jahren immer mehr Firmen primär auf ihr Intranet. Doch dieser Trend kehrt sich nun wieder um: Hin zum guten alten Mitarbeitermagazin. Etwa jedes zweite Unternehmen unterhält wieder solch ein Medium. Und je größer ein Betrieb ist, umso stärker erscheint die Notwendigkeit dafür.

Datenwust Intranet
Philip Meier, Autor des Buches „Mitarbeiterzeitschriften optimal umgesetzt“ spricht gar von einer Renaissance des Mitarbeitermagazins und liefert einleuchtende Gründe dafür. Er lobt zwar das Intranet als schnelles und umfassendes Datenarchiv, sieht aber auch seine Grenzen. „Es wird alles reingeschrieben, unredigiert, unaufbereitet, unkontrolliert. So gerne mag diesen Wust keiner mehr lesen“, sagt der Experte. Printpublikationen indes sind deutlich strukturierter und qualitativ hochwertiger. „Die Arbeit des Aufbereitens, des Auswählens und des Präsentierens, die eine Printredaktion leistet, wird von den Mitarbeitern immer mehr geschätzt.“


Kompetenzen gezielt einkaufen
Die wissenschaftliche Untersuchung „Wie funktioniert eine Mitarbeiterzeitschrift heute?“ der Uni Zürich nennt Zahlen: Das typische Durchschnittsmagazin erscheint quartalsweise im Umfang von 24 Seiten, wird von der Kommunikationsabteilung verantwortet und hat einen Jahresetat zwischen 40.000 und 80.000 Euro.

Um die Kosten im Griff zu behalten empfiehlt Philip Meier den Unternehmen übrigens, mehr Kompetenzen gezielt einzukaufen und externe Dienstleister für Grafik, Druck und Text zu beauftragen. „Spezialisten von außen können der Zeitschrift neue Impulse verleihen und die internen Kompetenzen ergänzen“, rät der Medienfachmann.