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Nachhaltigkeit
Der Trend zum Teilen

Autos werden gemeinsam genutzt, den Rasenmäher leiht man aus und Lebensmittel, die man nicht in den Müll werfen möchte, werden an andere weitergeben. kiosk:mediendienste unterstützt das nachhaltige Prinzip des Teilens.

In seinem Bestseller „Selbst denken – Eine Anleitung zum Widerstand“ erzählt der Autor Harald Welzer die Geschichte von einem Mann, der bei einem Online-Händler eine Bohrmaschine kaufen möchte. Nach der Beantwortung von Fragen zur Häufigkeit der Nutzung und einer möglichen Reparatur der alten Bohrmaschine bekommt er das Angebot von dem Händler, sich eine Bohrmaschine von einem Nachbarn zu leihen, der diese vor wenigen Wochen gekauft hat. Statt 319 Euro bezahlt er 3,95 Euro für die Vermittlung. Er nimmt das Angebot an und freut sich zudem über ein Glas Wein mit seinem Nachbarn, den er bisher nur vom Grüßen kannte.

Alles meins?
Das Geschäftsmodell des „Leihens“ ist durchaus erfolgreich. Dies zeigt auch Car-Sharing, welches sich zum Vorreiter für einen neuen Geschäftszweig entwickelte. Die Kölner Firma Cambio beispielsweise wurde vor 20 Jahren von einer Handvoll Idealisten mit zwei Opel Corsa gegründet. Heute nutzen 12.000 Kunden 335 Fahrzeuge allein in der Domstadt. Dem guten Beispiel sind Unternehmen wie BMW mit 350 Fahrzeugen (DriveNow) und Mercedes mit 350 Smarts (Car2Go) in Köln gefolgt.
Kein Wunder, schließlich motivieren mangelnde Parkplätze und steigende Spritpreise immer mehr Menschen, auf ein eigenes Auto zu verzichten: In Berlin sind es 46 Prozent der Einwohner, in New York gar 56 Prozent. Wurden 2011 hierzulande rund 260.000 Car-Sharing-Nutzer registriert, waren es Anfang 2014 bereits 757.000. Zu ihnen zählt auch kiosk:mediendienste. Als umweltbewusstes Unternehmen unterstützten wir seit unserer Gründung diese nachhaltige und flexible Fortbewegungsmöglichkeit.


Essen vernichten?
Foodsharing nennt sich ein Konzept, das von kiosk:mediendienstler Stefan Kreutzberger mit entwickelt wurde. In seinem Buch „Die Essensvernichter“ geht er der Frage nach, warum in Deutschland die Hälfte aller Lebensmittel vernichtet wird, und ob es sinnvolle Alternativen gibt. Dazu zählt die Weitergabe von Lebensmitteln – beispielsweise, wenn der Urlaub vor der Tür steht und der Kühlschrank noch voll ist, wenn von der gestrigen Party noch jede Menge übrig oder die Ernte im Schrebergarten alleine nicht zu verzehren ist. Derartige Überschüsse werden über ein Internetportal angeboten und können an sogenannten Hotspots hinterlegt oder abgeholt werden.

Grafische Unterstützung erhielt die foodsharing-Kampagne durch den Artdirector von kiosk:mediendienste, Wolfgang Scheible.

Ein Kühlschrank zum Weitergeben von Lebensmittel befindet sich unter anderem auf dem Gelände von Neuland in Köln. Hobbygärtner betreiben auf einer nicht genutzten Brachfläche urbane Landwirtschaft. Sie stellen Pflanzkästen her, ziehen Tomaten, Erdbeeren oder Feldsalat, betreiben ein Café, in dem die Produkte verarbeitet werden und bieten Workshops zur Gartenarbeit an.

Teilen leicht gemacht
Viele Menschen finden es inzwischen erstrebenswert, bestimmte Gebrauchsgegenstände nicht zu besitzen. Sie teilen, verleihen oder verschenken sie, nutzen für eine gewisse Zeit eine fremde Wohnung, entwickeln genossenschaftliche Wohnformen oder bringen ihren defekten Fön in ein Reparatur-Café. Dies schont nicht nur die Brieftasche. Es werden auch Ressourcen und Energie für die Herstellung von Produkten gespart, die man nur selten braucht.
Insbesondere für Jugendliche sind heutzutage andere Statussymbole als beispielsweise das Auto wichtiger. Unter anderem das Smartphone, das den Trend zum Teilen befördert. Damit können sie jederzeit das nächste freie Car-Sharing-Fahrzeug orten oder nachschauen, welche Lebensmittel im Hotspot in ihrer Nähe abgeholt werden können.